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Nebennierenschwäche im Rahmen von Immundefekt Krankheit oder autoimmunen Erkrankungen

  • Autorenbild: Mya
    Mya
  • 29. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit








Lakritz, Süßholz und der Cortisol-Spiegel


Der Hauptwirkstoff in Lakritz und Süßholzwurzeltee, das Glycyrrhizin, kann den Abbau von aktivem Cortisol im Körper verlangsamen.

Glycyrrhizin hemmt ein Enzym, das Cortisol normalerweise in seine inaktive Form (Cortison) umwandelt. Dadurch bleibt kurzfristig mehr aktives Cortisol im Blut. Dies kann bei Nebennierenschwäche oder starkem Stress zu mehr Energie, besserer Stressresistenz und stabilerer Stimmung beitragen.


Achtung: Dosis und Nebenwirkungen


Eine zu hohe oder langfristige Einnahme von Glycyrrhizin kann jedoch unerwünschte Wirkungen haben:

  • Erhöhung des Blutdrucks

  • Wassereinlagerungen (durch vermehrte Natriumrückhaltung)

  • Kaliumverluste

Vorsicht ist geboten bei Bluthochdruck, Herz- oder Nierenerkrankungen sowie in der Schwangerschaft. Hier sollte Süßholz nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.


Wie viel ist zu viel?


Schon 100 mg Glycyrrhizin pro Tag können spürbare Effekte haben. Das entspricht ungefähr:

  • 50 g Lakritz (je nach Produkt auch mehr)

  • 1 bis 2 Tassen Süßholzwurzeltee (mit 1–2 Teelöffeln pro Tasse)

Empfehlung: Bei kurweiser Anwendung sollte man nicht mehr als 50 g Lakritz oder 1–2 Tassen Tee pro Tag konsumieren.

Alternative: Wer nur die magenfreundliche Wirkung von Süßholz nutzen möchte, ohne den Cortisol-Spiegel zu beeinflussen, kann auf entglycyrrhizinierte Süßholzwurzel (DGL) zurückgreifen.

 
 
 

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