Vertrauen ist kostbar und wenn es weg ist, ist es weg!
- Mya

- 6. März
- 4 Min. Lesezeit
Mumonkan, Fall 38
Im Mumonkan, einer klassischen Sammlung von Zen-Koans aus dem 13. Jahrhundert, gibt es folgenden Fall:
Eine Kuh geht durch ein vergittertes Fenster.
Kopf, Hörner und vier Beine gehen hindurch.
Warum geht der Schwanz nicht hindurch?
Ein Koan ist keine Geschichte mit moralischer Pointe. Es ist eine Übungsfrage. Ein Stolperstein für das Denken.
Logisch betrachtet ergibt das keinen Sinn. Wenn die Kuh hindurchpasst, dann ganz. Wenn nicht, dann gar nicht. Und doch bleibt der Schwanz hängen.
In der Zen-Praxis wird dieses Bild oft als Hinweis gelesen – nicht als Erklärung – dafür, dass wir vieles loslassen können.
Grobes Festhalten.
Sichtbare Identitäten.
Offensichtliche Anhaftungen.
Und doch bleibt etwas Subtiles zurück. Nicht das Große blockiert. Sondern der kleine Rest.
Vielleicht ist es kein dramatisches Problem. Vielleicht ist es nur ein (roter) Faden. Und doch verhindert er die vollständige Durchlässigkeit.
Dieses Koan lädt nicht dazu ein, sich selbst zu analysieren.
Es lädt ein zu sehen.
Wo bleibt noch dein Rest?

Die Medizin würde kontern "Alles Psychosomatik"...
Ich sage-Nein, denn durch meine Zen Buddhismus Praxis arbeite ich am Sinnbild des Kuhschwanz und hafte durch das Üben, eben viel weniger an als Andre Menschen die ich kenne...
Meine Haltung ist dem Leben gegenüber und gerade Schwierigkeiten gegenüber Tiefenentspannung.....
Als Verständnis- Bildung folgende Situation aus meinem Alltag:
Eine ultraseltene Krankheit die nach und nach alle inneren Organe entzündet und vernarbt - auch vor Muskeln und Nerven nicht halt macht, verläuft wie eine Dauer Grippe in Verbindung mit Noro Virus.
Da hilft weder Antibiotika, noch andre Interventionen dauerhaft.
Aufgrund vieler Nebenwirkungen und Folgeschäden besteht ja eune Behinderung.
Bei mir wird es also nicht wirklich besser - Stammzellen Spende wäre der einzige Weg. Dafür bin ich zu alt und lebe in einem Umfeld was mich nicht hinreichend unterstützt.
Ein Medikament für was ich 3 Jahre gekämpft habe, soll ein Versuch werden, aber da bei mir zuviel Schäden an inneren Organen sind, muss im Vorfeld geklärt werden ob es wirklich eine gute Idee ist oder möglicherweise noch einiged schlimmer macht.....
Ich nutze grad die Zeit
(zwischen März und Juni) wieder aktiver zu werden.
Im Sommer bin ich gebremst weil Wärme die Symptomean Muskelnund Nerven verstärkt das sogenannte "Uthoff Phänomen;
im Winter geht einiges nicht wegen schlechter Wege und Sturzgefahr und Anfällen die zu Entzündung und Vernarbung führt. Niedrige Außentemperaturen lassen den Blutdruck steigen und die Luft knapp werden.)
und meine Kondition aufzubauen....
Klappt auch jedes Jahr so gut, dass ich mich derzeit Stabil halte.
Ich nutze 24/7 und hab viel Disziplin und aufgrund meiner Zen Buddhismus Praxis auch Gelassenheit, Klahrheit und eine Haltung die mich auf das "Schöne, Wahre und Gute" blicken lässt.
Dann gibt's aber auch die Situationen...
Heute Nacht war ich aufgewacht, kotzübel..
Um 2 gebrochen, 4 gebrochen...kaltschweissig Kopfweh, Nackenschmerzen....
Oha.....
Krankenschwester yoursellf Modus an.....
Letzte Woche wsr eine Meninokokken Impfung-vielleicht eine Nebenwirkung, aber eher nicht, zu lange her....
Meniere Attacke?, am wahrscheinlichsten, denn ich hab aufgrund meiner Krankheit (STAT3-GOF) extrem viele Entzündung Ohr, Ohrspeicheldrüse und dadurch als Folge Schwerhörigkeit und Innenohr Schädigung..
Vielleicht auch einfach nur ein Magen Darm Virus?
Kann niemand genau sagen, auch Ärzte werden wenn ich mit meiner Krankheit irgendwo auftauche immer nur panisch...
Die Gefahr dort falsch behandelt zu werden ist für mich also da wo andren geholfen wird, sehr real und sehr hoch.
Ich bin bereits 1x fast verstorben und mehrfach in guter Absicht einfach falsch behandelt und verschlimmert worden....
Also...hab ich mit kaltschweissiger, zwischen mehreren Erbrechen und Kreislauf kurz vor umfallen dann mal kurzer Hand:
Immunglobulin Infusion gelegt 4h laufen lassen,
vomex anal,
aktivomin oral und Schluckweisswasser...
NIV an weil ich mit Atmung, Fev1 und Sauerstoff Sättigung abgerutscht bin..
Dafür mir Blutdruck auf 200/120 und Puls 120 hoch bin....
Meine Strategie war wirksam.
Jetzt lieg ich hier und freu mich das es etwas beser ist, werd aber heute langsam machen und muss alle Termine für heute und morgen canceln, weil ich nicht einschätzen kann ob ich heute den Weg zu einer Veranstaltung die am andren Ende von Kiel ist schaffe und ob ich morgen lange genug stehen kann bzw gehen kann um an einer Führung und kleinen Umtrunk teilnehmen kann...

Von aussen sieht man bei mir nix bzw nur wenig..
Kognitiv bleib ich in den Momente extrem ruhig und klar, weil ich sehr viele solcher Momente hinter mir habe und wo der normale Mensch mit Panik, kopflos werden, emotional werden reagiert, Ruhe behalte und besonnen bleibe.
Ich musste lernen mich selbst zu regulieren und emotional zu halten.
Allerdings ist mit zittrigen Händen und schwindendem Bewusstsein das verabreichen von Zäpfchen, das schieben von subkutan Katheder echt eine Herausforderung....und das Entscheiden zu Hause zu bleiben, wo man offiziell aufgrund der Krankheit ein "Notfall" ist, fragwürdig...(ich glaube allerdings das ich eben inzwischen so viel mehr Angst vor Ärzten, Krankenhäuser und dem Procedere dort ist - als das ich mich in deren Hände gebe weil Hilfe oder Unterstützung zu erwarten ist.
Die Gefahr dort erneut gegaslightet zu werden besteht ja tatsächlich und das ist für mich das schlimmste.
Emotional vergewaltigt von Ärzten Pflege.
Offiziell im Stich gelassen werden und in guter Absicht aber eben falsch behandelt zu werden ist eine derart entwürdigende Erfahrung und nach langen Jahren angewiesen darauf sein, der Endgegner.
Deswegen ruf ich in so Momente nie Rettung, oder gehe in den Notdienst. Ich sitze es aus. Habe zu Hause natürlich das Equipment, gewisse Medikamente, Überwachung Geräte und durch meine Ausbildung auch das Können...🤷♀️
Mich ärgert es nur und macht mich traurig denn auf die Veranstaltung heute und morgen hab ich mich gefreut.
Und angstfrei um Hilfe bitten und sie bekommen.
Vertrauensvoll ein gesundheitlichen Thema ansprechen und Hilfe, Unterstützung und Halt bekommen ist einfach besser als allein, zittrig und hilflos mit letzter Kraft Probleme auszusitzen.
Das ist der Kuhschwanz, der bleibt auch wenn man gute Ärzte, Therapie und noch so gutes Selbstmanagement hat!!





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